<--- ARBEITEN
 
 


 
 



































































































































    

     
BIRKENORT. FLUCHTPUNKTE  (2013/14)


      Im Winter 1944/45 flohen Hunderttausende von Menschen aus Ostpreußen, dem heutigen Kaliningrader Gebiet in
      Russland. Nach der Vertreibung kamen russische Menschen, viele Zwangsumsiedler, und schufen sich neuen
      Lebensraum in vom Krieg zerstörten und erschütterten Land.
      Ausgehend von der Biografie meiner Großmutter und vieler Geschichten, Filme, Bilder erkundete ich das heutige
      Gebiet auf der Suche nach Perspektiven, die mein Erleben der Orte transportieren.
      Birkenort (Berezovka) ist der heutige Name des ehemaligen Heimatdorfes meiner Großmutter und
      gleichzeitig ein poetischer Begriff für diese Region - angelehnt an die Birke als Pionierpflanze, die besondere
      Anpassungen an die Besiedlung neuer Gebiete besitzt.
























































































links: Installation in der Ausstellung Finsternis, GEDOK Galerie, Berlin, 2015/16, Kuratorin Sarah Frost

“Die Landschaft als Spiegel der Seele, aber auch Spiegel der Geschichte zeigt Christine Bachmann in ihrer
Serie Birkenort. Fluchtpunkte, in der sie den Spuren der Flucht ihrer Großmutter aus Ostpreußen am Ende
des 2. Weltkrieges nachgeht. Ihre Voigtländer Kamera aus den 30er Jahren und Jahrzehnte überlagerte
Filme verfremden die Bilder und zeigen hybride Räume, die sich zwischen der grausamen Vergangenheit
bis hin zu einer friedlichen Gegenwart bewegen und in der fotografischen Überbelichtung unbestimmt bleiben.“

aus der Einführungsrede von Sarah Frost


 








 

 

 

 






<--- ARBEITEN