Christine Bachmann arbeitet seit 2019 an einer Textserie. Im
Arbeitsprozess werden Artikel von Zeitschriften gesichtet und
ritualhaft am Körper des Druckerzeugnisses Worte und Bilder
entfernt. Diese Worte finden sich in mehreren Zeilen
untereinander angeordnet zu einem neuen Anderen ein. Ein neuer
Körper formiert sich. Die poetischen Texte zeigen in
differierenden Papierfarben und Schrifttypen eine bewegte
Anmutung. Die Inhalte fangen diesen Körper ein und formen ihn,
während der Gestaltwerdung ein Bild zugeordnet wird. Es nimmt
die gedanklichen Wege der Assoziationen auf und spiegelt den
Text auf seine Art. Geschichten werden erzählt, Rätselhaftes
zeigt sich, Brüche stellen sich dar: die Künstlerin widmet
sich in dieser Serie der Inszenierung mit Worten. (Heike Lydia
Grüß, 2019)
Gelesen im
Podcast „Lass mal
hör‘n“, Folge 13
Podcast „Wie war der Tag, Liebling?“, Folge vom 10.02.2022











